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...bin ich,Jenny,13 Jahre alt und eine Ostholsteinerin. Ich wohne mit meiner Familie und meinen Tieren in Grömitz,das liegt in Schleswig Holstein. Die Ostsee befindet sich direkt "vor der Haustür". Zur Zeit besuche ich die 8. Klasse. Meine Hobbies sind natürlich meine beiden Schuffelnasen Max und Paula die mich seit knapp 5 Jahren durchs Leben begleiten. Aber auch Agility (mit Max) und Trick dog (mit Paula) zählen dazu und die Fotografie sowie die Arbeit an dieser Website. Paula und Max sind meine Drogen,ich bin süchtig nach ihnen.:) Ich bin mir sicher,Jenny mit Amy & Murphy versteht mich...*zwinker* . Ohne Max und Paula,würde mir immer etwas fehlen,ich bin froh,dass das Schicksal uns zusammen geführt hatte. Obwohl wir ein ziemlich ungleiches 3-er Gespann sind,verstehen und vertrauen wir uns blind. Paula und Max haben mir so vieles über den Umgang mit Tieren beigebracht. Dafür danke ich euch beiden. ♥
Mit Paula ging also mein größter Wunsch in Erfüllung. Ein süßes,weißes Wollknäul,4 Wochen alt,und rotzfrech,das war sie! Natürlich war es am Anfang nicht so einfach,wie ich es mir vorstellte. Ich war ja selber knapp 1.20 cm groß,und damals sah Paula für mich schon ziemlich riesig aus. Meine Freundin Maddy bekam zur selben Zeit ihren Hund Sally (einen Monat jünger). Wir liefen jeden Tag zusammen durch den Park mit den beiden,ein richtig süßes Bild,zwei Kleine Kinder mit einem schwarzen und einem weißen Welpen.:) Sally und Paula sind wie Schwestern,und beschützen sich auch immer gegenseitig. Ich werde den Tag niemals vergessen,wo ich Paula von der Leine gelassen habe. Wie ein Blitz war sie nämlich weg und rannte durch den ganzen Park,begrüßte andere Hunde,und deren Besitzer stürmisch und blieb nicht einmal stehen. Auch meine Rufe waren ihr egal. Ich rannte wie bekloppt hinter ihr her,rutschte ein paar Mal aus,fiel hin,riss mir meine Klamotten auf,aber das war egal,ich musste Paula wieder bekommen! Sie wollte Spaß! Nach ca. 3 Stunden,ich war den Tränen nahe,versuchte ich sie mit einem Knochen anzulocken,und was für ein Wunder,das kleine Wuschelbaby kam ganz brav zurück,legte sich zwischen meine Beine,ließ sich anleinen und biss auf die Leine und zog herausfordern daran. Dann wollte sie ihren Knochen. Ich muss zugegeben,es war ziemlich lustig aber sie hatte mir einen richtigen Schrecken eingejagt. Ich dachte ich sehe sie nie wieder. Auf Spatziergängen "grabschten" immer wieder irgendwelche Menschen nach ihr,obwohl ich wirklich höflich gesagt habe,sie sollten das bitte lassen,haben sie weitergemacht. Naja,Paula sah auch wirklich süß aus als Welpe. Kein Wunder also. Meine Mutter hatte immer Angst,dass Jemand Paula stehlen würde,wenn wir sie irgendwo anbinden würden,also blieb immer einer bei Paula und passte auf. Als Paula 2 Jahre alt wurde,zeigte sie ihre Abneigung Männern und Jungen gegenüber. Sie bellte jeden Mann/Junge an und knurrte warnend. Nur den Frauen/Mädchen gegenüber war sie freundlich. Und natürlich auch zu den Männern,die sie von klein auf kannte. Außerdem zwickte sie,wenn Fremde sie anfassen wollten,das hat sie aber nur gemacht,wenn sie angebunden auf uns warten musste. Zu Kindern ist sie freundlich und lieb wie immer. Paula wird mit dem Alter immer ruhiger und zurückhaltender. Seit ihrer Kastration ist sie viel anhänglicher geworden,so weit das geht,da sie schon immer ein kuscheliger Hund war,der sich gerne kraulen ließ und schmusen wollte. Sie sucht sich die Leute aus,die sie mag. Ihr Revier teilt sie gerne mit anderen Hunden. Mit Max zu spielen liebt sie,da wird sie genauso wild wie damals. Ich liebe es,den beiden zuzusehen. Paula ist ein ganz besonderer Hund. Nämlich,der allererste Hund in meinem Leben,ich habe ihr so viel zu verdanken,alles was ich über Hunde weiß,hat sie mir beigebracht. Ich liebe sie unendlich doll und möchte sie niemals verlieren. ♥
Weiter ging es dann mit Max. Als allererstes wollte ich sagen : Ich bin überwältigt! Max ist ein Hund,der alle Menschen in sein Herz schließt,und sehr viel Menschenkenntnis besitzt! Er erkennt Gefühle,und kann Situationen gut einschätzen. Max bringt mich immer zum Lachen - egal wie mies es mir geht.
Ich stellte es mir so einfach vor,mit einem zweiten Hund. Da war er nun. Der Max. Ein Husky-Schäferhund-Labrador-Rüde. Mit schlechter Erfahrung und Nahtoderfahrung. Er stellte alles in den Schatten was Paula jemals getan hat. Max wollte mehr als nur Gassie gehen. Ich konnte ihn an der Leine kaum halten,er zog,zog,zog...wie ein Ackergaul! Außerdem hasste er Rüden. Und damit meine ich wirklich HASSEN. Alles was nach Rüde roch,wurde doppelt und dreifach markiert. Sobald er einen Rüden sah,drehte er durch. Ich musste Straßenseiten wechseln weil er keifte,seine Zähne zeigte,knurrte,sich aufstellte und auf den Rüden losgehen wollte. Es war der Horror! Noch nie habe ich sowas erlebt! Irgendwann merkte ich,dass er auf Spielzeug reagierte,ich nahm also immer einen Ball mit,den Hund nahm ich in die rechte Hand,den Ball in die Linke. So konnten wir ohne große Probleme an Rüden vorbei gehen,Max hatte zwar immer noch sein Nackenfell gesträubt,aber er war nicht mehr so aggressiv. Mir standen nach diesem Kampf ständig die Tränen in den Augen. Max machte was er wollte,er zog mich dort hin,wohin er wollte,er kam nicht zurück wenn ich rief,und er war außerdem ein brutaler Hund,der ohne Rücksicht und Erbarmen mal eben einige Menschen umrannte. Meine Freundin Josi,wollte sich unbedingt mit mir,Max und ihrem Rüden Filou treffen. Ich wollte ihr nicht absagen,also trafen wir uns am Hundestrand. Ich hatte echt Panik,kaute Fingernägel und schwitzte ohne Ende. Wie würde Max reagieren? Filou kam,schnupperte,Max schnupperte zurück,bellte,und beide flitzten ins Wasser,jagten sich,und rauften bis sie völlig Platt im Sand lagen. Die Rangordnung war geklärt und Max sprang immerwieder um Filou herum,stupste ihn an,schnüffelte am Po,und legte sich wieder zu ihm hin. Wie glücklich ich war! Max verstand sich mit Filou,einem unkastrierten Rüden! Juhu! Von da an ging es bergauf. Max ging ruhig an Rüden vorbei,ohne Leine verstand er sich,bis auf einige Ausnahmen bkendend mit anderen Rüden. Ich lernte Max kennen,achtete auf seine Zeichen die er mir gab. Es war auf einmal alles leicht. Seine Körperhaltung erzählte so vieles,und endlich kapierte ich es auch! Er wollte mir nicht wehtuen,wenn er mich umrannte,das tat er aus Übermut. Er kam nicht zurück,weil ich nicht ordentlich nach ihm rief,sondern immer nur ein kurzes "Max!" rief. Das Ziehen bekamen wir auch in den Griff. Ich lernte die andere Seite kennen. Jeder Hund war anders! Natürlich war Max anders als Paula. Er war ein Powerhund. Voller Energie und Tatendrang. Max und ich sind heute ein eingespieltes Team. Er versteht mich ohne Worte. Ich brauche kaum noch Komandos auszusprechen. Zeichen genügen bei ihm. Max hat es mir auch ermöglicht,mit Agility anzufangen. Wir besuchen seit 2008 eine Hundeschule. Den Grund erzähle ich ein anderes mal. Max ist ein besonderer Hund. Er zeigt mir,was es heißt,einen Hund zu haben. Aber er ist genauso anhänglich wie Paula. Gerade im Haus ist er ruhig und unauffällig wie eine Maus.:) Ich habe ihn so lieb,auch wenn es am Anfang nicht leicht war. Er ist etwas ganz besonderes für mich und genauso wichtig wie Paula. Durch die beiden lerne ich so vieles über Tiere. Die zwei sind bessere Biologie und Naturwissenschafts - Lehrer wie so mancher Mensch... *grins*.
Mein Klassenprojekt "Lieblingssport" und ich habe natürlich Agility ausgewählt ;) Unten sieht man auch meinen Max.